Die Qual der Wahl

Vor einiger Zeit stellte die nette w0rstchick auf Twitter die folgende Frage:

„Ernst gemeinte Frage: Wie findet man allgemein den richtigen Job für sich? Ich bin um jede einzelne Erfahrung und um jeden Tip sehr dankbar.“

Spontan gab ich damals die folgende Antwort:

@w0rstchick Hmmm. Drei Fragen an Dich selbst:
Was ist Dir wichtig?
Was macht Dir Spaß?
Was willst Du nicht tun?
„Ich habe mir früher dazu mal eine Soll-Ist-Kurve mit den Punkten gemacht, die mir wichtig waren. Aufmalen hilft. :-)“

Natürlich ist dies keine vollumfängliche Antwort auf die Frage nach der richtigen Berufswahl. Es wären noch viele weitere Parameter zu berücksichtigen: Wie sind die späteren Anstellungschancen? Kann man von dem Einkommen leben? Bin ich physisch und psychisch für den Beruf geeignet?

Trotzdem, sind die ersten beiden Fragen für mich die wichtigsten Entscheidungsmerkmale: Dinge zu tun, die einem wichtig sind und die einem Spaß machen, ist der wichtigste Motivator im Berufsleben.

Dinge, die wichtig ist und und Dinge, die Spaß machen, werden wir in der Regel auch gut können und somit auch Erfolg haben. Obwohl: Ich liebe Musik und spiele gerne Gitarre – trotzdem bin ich kein Berufsgitarrist oder Rockstar, denn mir fehlt eine wichtige Eigenschaft, um „wirklich“ gut zu sein: Das Talent.

Never Change a running System?

Was mich in diesem Zusammenhang einmal interessieren würde: Wie viele Menschen (in %) arbeiten eigentlich noch in dem Beruf, den sie einmal gelernt haben? Ich würde diese Fragen heute anders beantworten als bei meiner ersten Berufswahl – und das ist auch gut so, denn nur so entwickelt man sich weiter.

Falls Ihr manchmal an Eurer Entscheidung zweifelt: Vielleicht ist der Jahreswechsel ein guter Zeitpunkt um seine damalige Wahl zu prüfen:

  • Was ist mir wichtig?
  • Was tue ich gerne?
  • Was möchte ich nicht tun?
  • Habe ich das notwendige Talent?

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein spannendes Jahr 2019. Mit Dingen, die Euch wichtig sind, die Ihr gerne tut und die Euch motivieren.

Ein Kommentar

  1. Pingback:Should I stay or should I go now… 
 – DesastrÖÖs

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