Wie man wächst

Falls Sie denken sollten, dieser prächtige Projektbauernhof war schon immer so ein großer Saustall: Sie irren sich. Schon wieder. Alles hat ganz klein angefangen.

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Und dann kam dem Ökonom Idee mit dem globalen Wachstum. Wachstum ist wichtig. Sagt man. Wirklich immer?
Bevor der Agrarökonom den Weg zum DAX 30-Unternehmen einschlägt, sollte er sich jedoch die folgenden Fragen stellen:

– Warum möchte ich wachsen?
– Was ist meine Strategie?
– Brauche ich dieses neue Kartoffelfeld oder wären Möhrchen nicht viel cooler?
– Wie weit ist das Feld von meinem Hof weg?
– Ganz nah? Super! Liegt auch keine Autobahn oder ein Fluss dazwischen?
– Wie komme ich über dem scheiß Fluss?
– Habe ich überhaupt Maschinen, die Kartoffeln ernten können?
– Kann jemand diese Maschinen bedienen?
– Was kostet der Kram?

Auf einem Bauernhof erscheinen alle diese Fragen irgendwie logisch.
Manche Dinge werden auf einen Bauernhof also mehr durchdacht als in der Industrie.

Und nach wie vor gilt die Regel: “Die Grösse subterraner Agrarerzeugnisse steht im reziproken Verhältnis zur intellektuellen Kapazität der Erzeuger/innen.”

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